EU Eisen & Stahl DPP
ESPR & CBAM-Anforderungen
ESPR und CBAM schaffen für Eisen- und Stahlprodukte ab 2026/2027 umfangreiche Datenpflichten. Hier sind alle Felder und wie PassportLab CBAM-Meldungen mit ESPR-DPPs verbindet.
Pflichtfelder im Stahl-DPP
Eisen- und Stahl-DPPs kombinieren ESPR-Ökodesign-Anforderungen mit CBAM-Kohlenstoffdatenpflichten in einem einheitlichen Datenmodell.
Produktidentifikation
Hersteller, Handelsname, Stahlsorte (EN-Norm), Abmessungen, Chargennummer und Lieferscheinreferenz.
PflichtfeldEingebetteter Kohlenstoff
CO₂e-Emissionen pro Tonne Stahl (Scope 1 + 2), aufgeschlüsselt nach Rohstoffgewinnung, Verhüttung und Verarbeitung — für CBAM-Meldungen erforderlich.
PflichtfeldProzesspfad & Chargenroute
Hochofenroute (BF-BOF) oder Elektrolichtbogenofenroute (EAF) — bestimmt den Kohlenstoff-Fußabdruck und die CBAM-Zertifikatslast.
PflichtfeldRecyclinganteil
Massenanteil Sekundärstahl (Schrottanteil) am Gesamtmaterial — typischerweise 60–100 % bei EAF-Stahl, 5–30 % bei BF-BOF-Stahl.
PflichtfeldLegierungszusammensetzung
Chemische Analyse mit Prozentanteilen aller Legierungselemente (C, Mn, Si, P, S, Cr, Ni, Mo usw.) nach Chargenprüfbericht.
PflichtfeldKonformität & Zertifizierung
Bezug auf Abnahmeprüfzeugnis (EN 10204), CE-Konformitätserklärung und anwendbare Produktnormen.
PflichtfeldLieferkette & Herkunft
Herkunftsland des Schrottmaterials und der Roheiseneinsätze — relevant für CBAM-Berechnung und Sorgfaltspflichten.
EmpfohlenEnd-of-Life-Informationen
Hinweise für werkstoffgerechte Entsorgung, Schrottqualitätsklasse und empfohlene Recycling- oder Aufbereitungsverfahren.
EmpfohlenEine Dateneingabe. Zwei EU-Compliance-Pflichten.
Eisen- und Stahlimporteure stehen vor zwei überlappenden Anforderungen, die identische Daten benötigen: den ESPR-Digitalproduktpass (eingebettete Emissionen, Herstellungsroute, Stahlsorte) und die CBAM-Jahreserklärung (dieselben eingebetteten Emissionen, Produktionsland, KN-Code). Die meisten Importeure verwalten sie in separaten Systemen — doppelter Aufwand, doppeltes Fehlerrisiko.
PassportLab deckt beides aus einer einzigen Dateneingabe ab. Füllen Sie Ihren DPP einmal aus. Wenn alle 10 CBAM-Prüfungen bestanden sind, exportieren Sie das CBAMAnnualDeclaration-XML — gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2024/3210 — direkt in das EU-Händlerportal. Keine Tabellen, keine erneute Eingabe, keine Abstimmung.
- Stahlsorte (EN/ASTM)
- Schmelznummer
- Herstellungsroute
- Recyclinganteil %
- Eingebettetes CO₂ (tCO₂e/t)
- Werkszeugnis-Referenz
- Eingebettetes CO₂ (gleiches Feld)
- Produktionsland
- KN-Code (8-stellig)
- Anlagenname
- Verifizierungsstatus
- CBAM-Genehmigungsnummer
Prüfen Sie Ihre CBAM + ESPR-Bereitschaft in 30 Sekunden
Fügen Sie eine DPP-URL ein oder scannen Sie einen QR-Code — PassportLab führt 8 ESPR-Prüfungen und 10 CBAM-Prüfungen sofort durch. Wenn alle Prüfungen bestanden sind, laden Sie die XML-Erklärung mit einem Klick herunter.
Bereitschaft prüfen — kostenlos →CBAM-Übersicht →So unterstützen wir Stahl-Compliance
PassportLab kombiniert ESPR-DPP-Verwaltung mit CBAM-Berichtsvorbereitung in einem einzigen, prüfsicheren Workflow.
CBAM-Datenanforderungen
Erfassen Sie eingebettete Emissionsdaten pro Charge und generieren Sie druckfertige CBAM-Erklärungen für EU-Importeure.
Chargenbasiertes DPP
Erstellen Sie DPPs auf Chargen- oder Walzlosebene und verknüpfen Sie Abnahmeprüfzeugnisse (EN 10204) direkt als Nachweisdokumente.
QR-Code auf Stahl-Etikett
Druckfertige QR-Code-Etiketten für Stahlbunde, -bleche und -träger — ESPR-konform und für Marktüberwachung lesbar.
Prüffertige Berichte
Exportieren Sie vollständige Compliance-Nachweise für Marktüberwachungsbehörden und Handelsbehörden auf Knopfdruck.
Stahl-DPP — wichtige Daten
CBAM-Übergangsphase für Eisen, Stahl und weitere Sektoren. Vierteljährliche Emissionsmeldungen für Importeure — noch keine Zahlungspflicht.
CBAM-Zertifikate werden zahlungspflichtig. EU-Importeure müssen Zertifikate kaufen, die dem CO₂-Preis für die eingebetteten Emissionen entsprechen.
ESPR-Digitalproduktpässe werden ca. 18 Monate nach Verabschiedung des Delegierten Rechtsakts (erwartet 2026) verpflichtend für Eisen- und Stahlprodukte. QR-Code-zugängliche Produktdaten inklusive Kohlenstoff-Fußabdruck und Recyclinganteil müssen veröffentlicht werden. Genaues Datum abhängig vom Veröffentlichungstermin des Delegierten Rechtsakts.
Freie Zuteilung von EU-ETS-Zertifikaten wird vollständig abgeschafft. CBAM sorgt für vollständigen Kohlenstoffausgleich für importierten Stahl.
Quellen: Verordnung (EU) 2024/1781 (ESPR) und Verordnung (EU) 2023/956 (CBAM). Alle ESPR-Fristen ansehen →
Stahl-DPP — FAQ
Was ist CBAM und wie hängt es mit dem Stahl-DPP zusammen?
CBAM (CO₂-Grenzausgleichsmechanismus) ist ein EU-Kohlenstoffzoll auf Importe kohlenstoffintensiver Waren. Der Stahl-DPP ist der produktbezogene Datenträger für die eingebetteten Kohlenstoffwerte, die für CBAM-Erklärungen benötigt werden.
Welche Eisen- und Stahlprodukte fallen unter ESPR?
ESPR erfasst Eisen- und Stahlprodukte im Bau und in der Fertigung als Zwischenprodukte. Der genaue Umfang wird in Delegierten Rechtsakten definiert.
Was gilt als eingebetteter Kohlenstoff im Sinne von CBAM?
CBAM-eingebetteter Kohlenstoff umfasst Scope-1- und Scope-2-CO₂-Emissionen aus der Stahlproduktion: direkte Prozessemissionen plus verbrauchte Elektrizität und Wärme.
Gilt ein Abnahmeprüfzeugnis (EN 10204) als DPP?
Nein. Ein APZ dokumentiert mechanische und chemische Eigenschaften zum Zeitpunkt der Produktion, ist aber ein statisches PDF. Ein ESPR-DPP ist ein maschinenlesbarer, QR-Code-zugänglicher, lebendiger Datensatz über den gesamten Lebenszyklus.
Wie wirkt sich der Recyclinganteil auf CBAM-Verpflichtungen aus?
Über EAF aus Schrott produzierter Stahl hat typischerweise 60–80 % niedrigeren eingebetteten Kohlenstoff als BF-BOF-Stahl. Eine genaue Angabe im DPP senkt direkt die CBAM-Kosten des Importeurs.
Bereit für Ihren Stahl-DPP?
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